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“KRÄFTIG INS HORN STOSSEN” mußte der Waldhornist, um sich gegen das viele “Blech” des Bläserkreises der Markusgemeinde durchsetzen zu können.

(BO/pz) FN-Fotos: Rüffer

”Wo man singt. da laß Dich ruhig nieder.”
Gelungener Versuch eines offenen Singens

BOCKENHEIM. ”Eigentlich sollte es nur der erste Versuch sein”, meinte Rolf Sedlmayr, geschäftsführender Leiter der Bläsergemeinschaft der Evangelischen Gemeinde, Bockenheim, die unter der Stabführung ihres musikalischen Leiters, Andreas Moeller, ein offenes Volksliedersingen auf dem Kurfürstenplatz veranstaltete. “Ich bin überrascht, daß trotz des unsicheren Wetters doch weit über 100 interessierte Bürger gekommen sind” Ein gelungener Versuch sollte man sagen, wenn auch das Mitsingen anfangs noch recht zaghaft war, obwohl vorsorglich ausgedruckter Text der Volkslieder an das Publikum verteilt wurde. Zu neu war es vielleicht für viele der Gekommenen, in aller Öffentlichkeit - à la “Fischerchöre” - sich vor dem Nachbarn zu produzieren. Ein Versuch auch in sofern, als der gemeinsame Gesang ein wichtiges Kommunikations-Medium darstellt, wo oft vielleicht das Gespräch von Mensch zu Mensch versagt. Nicht umsonst sagt der Volksmund: “Wo man singt, da laß dich ruhig nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder”.

Und nach ein paar aufmunternden Worten der Begrüßung und der nochmaligen Aufforderung und Bitte zum Mitsingen durch Rolf Sedlmayr, gingen die Zuhörer kräftig über zum Mitsingen und verloren nach und nach die Scheu vor einander. Waren doch auch die Lieder gut ausgewählt und allen mehr oder weniger im Gedächtnis. (BO/pz)

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ZAHLREICHE BÜRGER hatten auf den bereitgestellten Stühlen Platz genommen und sangen kräftig mit, während die Kinder versuchten, die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. (BO/pz)

 

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